Legasthenie
 
Das Hauptmerkmal dieser Störung ist eine umschriebene und eindeutige Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lese- und/oder Rechtschreibfertigkeiten, die nicht durch das Entwicklungsalter, durch Probleme im Bereich von Sehen, Hören, Emotionalität oder unangemessene Beschulung und Entwicklungsbedingungen erklärbar ist. Lesestörungen und Rechtschreibstörungen treten häufig, aber nicht immer, zusammen auf.
Durch die Beeinträchtigung dieser für die weitere - nicht nur schulische - Entwicklung mitentscheidenden Fertigkeiten kann es zu starken emotionalen Belastungen bei den betroffenen Kindern kommen. Eine diagnostische Abklärung und gegebenenfalls Therapie sind von großer Wichtigkeit. In einzelnen Fällen sind die Behandlungs-möglichkeiten jedoch eingeschränkt. Eine nicht effektive “Überförderung“ gilt es zu vermeiden.
Diagnostik und Behandlung
 Testdiagnostik   Ausschluss anderer Ursachen, ggf. Durchführung oder Veranlassung weiterführender Untersuchungen  Besprechung der Testergebnisse und der Behandlungsmöglichkeiten   ggf. Ausstellung entsprechender Atteste (kostenpflichtig)  ggf. ambulante Therapie bei zugrundeliegenden / begleitenden Erkrankungen
Weiterführende Links:
www.legasthenie.net  (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie)  www.akl-bayern.com  (Arbeitskreis Legasthenie Bayern e.V.)